sexualisierungsdruck beim bäcker
Ich sitze auf einer holzbank vorm bäcker und rauche. Zigarillo auf nüchternen magen. Na lecker. Neben mir liegt ein hund. Er raucht nicht. Sondern guckt jeder gefüllten brötchentüte gierig hinterher. Saftige hinterschenkel schieben sich an uns vorbei. In strumpfhosen hineingezwängt. Und ein paar currypieker. Also oben dick und nach unten hin spitz zulaufend. Und dann noch halbhohe stiefel. Das sieht nicht aus, denke ich. Manche können in ihren stiefel kaum laufen. Der fuss schwimmt im schuh und sie watscheln wie pinguine. Sonderlich aufreizend ist das nicht. Grund ist wohl der Sexualisierungsdruck, dem die frauen ausgesetzt sind, fällt mir ein. Das ich nicht lache: sexualisierungsdruck.
Menschen mit berufen gehen an mir vorbei. Zwei handwerker schimpfen über die brötchenpreise. Recht haben sie.
Ab und zu höre ich folgenden erklärungsversuch von frauen: ihre aufreizenden (bzw. nuttigen) klamotten trügen sie für sich – nur für sich – selbst. Um sich zu gefallen. Nicht um damit männer aufzureißen. Fühlten sich diese dann zum handeln ermutigt, dann sei das ein missverständnis.
Meinetwegen. Nur für sich selbst. Dann versteh ich aber nicht, dass andere unter einem sexualisierungsdruck seitens der männer leiden. Also gezwungen werden, sich sexy anzuziehen.
Immer so, wie es gerade passt, kommt mir in den sinn. Rosinentheorie: sich immer die rosinen rauspicken. Mal emanzipiert und selbstbewusst, mal das kleine hilflose dummchen spielen.
Die sonne scheint. Irgendwo weiter hinten. Und es regnet, also tröpfelt leicht. Die natur kann sich wohl auch nicht entscheiden. Ein regenbogen ist auch zu sehen. Am ende des regenbogens wartet ein topf voller goldmünzen. Interessiert mich aber nicht.
Ich bin müde. Bin mehrmals in der nacht wach geworden. Zwei mal saß der hund im bett. Jetzt sitzt er neben mir. Mir fällt nichts ein. Eine oma kriecht vorbei. Sie hat ihr schneckenhaus wohl verloren. Ob sie auch noch unter dem sexualisierungsdruck seitens der männer leidet? Sie trägt flache schuhe und kommt trotzdem kaum voran.
Ich drücke die kippe aus und gehe in die bäckerei. Wieder draußen bekommt der hund ein halbes brötchen. Obwohl er croissants eigentlich lieber mag. Man bekommt halt nicht immer was man will, denke ich. Und wir trotten verschlafen nach hause.
Menschen mit berufen gehen an mir vorbei. Zwei handwerker schimpfen über die brötchenpreise. Recht haben sie.
Ab und zu höre ich folgenden erklärungsversuch von frauen: ihre aufreizenden (bzw. nuttigen) klamotten trügen sie für sich – nur für sich – selbst. Um sich zu gefallen. Nicht um damit männer aufzureißen. Fühlten sich diese dann zum handeln ermutigt, dann sei das ein missverständnis.
Meinetwegen. Nur für sich selbst. Dann versteh ich aber nicht, dass andere unter einem sexualisierungsdruck seitens der männer leiden. Also gezwungen werden, sich sexy anzuziehen.
Immer so, wie es gerade passt, kommt mir in den sinn. Rosinentheorie: sich immer die rosinen rauspicken. Mal emanzipiert und selbstbewusst, mal das kleine hilflose dummchen spielen.
Die sonne scheint. Irgendwo weiter hinten. Und es regnet, also tröpfelt leicht. Die natur kann sich wohl auch nicht entscheiden. Ein regenbogen ist auch zu sehen. Am ende des regenbogens wartet ein topf voller goldmünzen. Interessiert mich aber nicht.
Ich bin müde. Bin mehrmals in der nacht wach geworden. Zwei mal saß der hund im bett. Jetzt sitzt er neben mir. Mir fällt nichts ein. Eine oma kriecht vorbei. Sie hat ihr schneckenhaus wohl verloren. Ob sie auch noch unter dem sexualisierungsdruck seitens der männer leidet? Sie trägt flache schuhe und kommt trotzdem kaum voran.
Ich drücke die kippe aus und gehe in die bäckerei. Wieder draußen bekommt der hund ein halbes brötchen. Obwohl er croissants eigentlich lieber mag. Man bekommt halt nicht immer was man will, denke ich. Und wir trotten verschlafen nach hause.
bratapfel-süß-sauer - 7. Okt, 10:28