nachwuchs-bushido u rosa bums-maus
Ich stehe an der kasse bei netto. Mit einer tüte chips in der hand. Bin direkt in der halbzeitpause des fußballspiels losgerannt. Chips, das muss jetzt sein. nun habe ich es eilig. Um möglichst wenig von der zweiten halbzeit deutschland gegen schweden (wm-quali) zu verpassen.
Vor mir ein jüngeres Pärchen. Sie im rosa jogginganzug, er in teuren turnschuhen und baseball-jacke. Während sie weiter den inhalt des noch halb-vollen einkaufswagens nach und nach aufs band wuchtet, steht er wartend und genervt neben ihr. Fasst aber nicht mit an, um die sache zu beschleunigen. Ist wohl unter seiner würde, scheint mir. Ich habe ja nur ein teil und hoffe, dass sie mich vorlassen. Denn ich habe es ja eilig. Nichts da. Seelenruhig kann ich mit ansehen, wie sie ein produkt nach dem anderen aufs band legt. Ich warte, die kassiererin wartet und alle anderen leute hinter mir auch. Kennen sie wohl nicht; diese art der höflichkeit. Mal jemanden vorlassen. Schließlich greift sie sich noch 4 plastiktüten und wirft diese aufs band. sie hat die sachen so ungeschickt auf dem band aufgehäuft, dass eine tafel schokolade beim transport auf dem fließband an den trennschildern hängenbleibt und sich ganz langsam vom band schiebt. Ich greife nicht ein. Warum sollte ich nun hilfsbereit sein? schließlich stellt sich die tafel schokolade quer, bäumt sich auf und fällt herunter. Sie verschwindet in einem loch vor der kasse im nirgendwo.
Währenddessen ist der rosane jogginganzug damit beschäftigt die tüten hinter der kasse zu füllen. die rote baseballjacke gibt sich cool. seinem träger geht das alles nicht schnell genug. Warum braucht die schlampe bloß so lange? Soll ich etwa noch helfen? Denkt er sich vielleicht.
Seine frisur, seine zur schau getragene arroganz und seine Ghetto-attitüde erinnern mich an bushido. Soll wahrscheinlich auch so sein. Am ende zahlt er die 50 € lässig mit seiner ec-karte. Während sie sich die vier vollen tüten greift und noch voller stolz sagt: „das sollte dir deine zukünftige schon wert sein“. Sie trägt die tüten hinter ihm her zum auto. Und ich schüttele den kopf.
Im fernsehen sehe ich immer wieder junge menschen bestimmer schichten, die sich darüber beschweren, anderen gegenüber benachteiligt zu werden, bspw. bei bewerbungsverfahren.
Mein lieber nachwuchs-bushido, liebe rosa-bums-maus, egal wie dringend ich personal für was auch immer benötigte: euch würde ich nicht einstellen. Nicht aufgrund eures äußeren oder eurer herkunft. Allein aufgrund eures verhaltens an einer netto-supermarkt-kasse.
Vor mir ein jüngeres Pärchen. Sie im rosa jogginganzug, er in teuren turnschuhen und baseball-jacke. Während sie weiter den inhalt des noch halb-vollen einkaufswagens nach und nach aufs band wuchtet, steht er wartend und genervt neben ihr. Fasst aber nicht mit an, um die sache zu beschleunigen. Ist wohl unter seiner würde, scheint mir. Ich habe ja nur ein teil und hoffe, dass sie mich vorlassen. Denn ich habe es ja eilig. Nichts da. Seelenruhig kann ich mit ansehen, wie sie ein produkt nach dem anderen aufs band legt. Ich warte, die kassiererin wartet und alle anderen leute hinter mir auch. Kennen sie wohl nicht; diese art der höflichkeit. Mal jemanden vorlassen. Schließlich greift sie sich noch 4 plastiktüten und wirft diese aufs band. sie hat die sachen so ungeschickt auf dem band aufgehäuft, dass eine tafel schokolade beim transport auf dem fließband an den trennschildern hängenbleibt und sich ganz langsam vom band schiebt. Ich greife nicht ein. Warum sollte ich nun hilfsbereit sein? schließlich stellt sich die tafel schokolade quer, bäumt sich auf und fällt herunter. Sie verschwindet in einem loch vor der kasse im nirgendwo.
Währenddessen ist der rosane jogginganzug damit beschäftigt die tüten hinter der kasse zu füllen. die rote baseballjacke gibt sich cool. seinem träger geht das alles nicht schnell genug. Warum braucht die schlampe bloß so lange? Soll ich etwa noch helfen? Denkt er sich vielleicht.
Seine frisur, seine zur schau getragene arroganz und seine Ghetto-attitüde erinnern mich an bushido. Soll wahrscheinlich auch so sein. Am ende zahlt er die 50 € lässig mit seiner ec-karte. Während sie sich die vier vollen tüten greift und noch voller stolz sagt: „das sollte dir deine zukünftige schon wert sein“. Sie trägt die tüten hinter ihm her zum auto. Und ich schüttele den kopf.
Im fernsehen sehe ich immer wieder junge menschen bestimmer schichten, die sich darüber beschweren, anderen gegenüber benachteiligt zu werden, bspw. bei bewerbungsverfahren.
Mein lieber nachwuchs-bushido, liebe rosa-bums-maus, egal wie dringend ich personal für was auch immer benötigte: euch würde ich nicht einstellen. Nicht aufgrund eures äußeren oder eurer herkunft. Allein aufgrund eures verhaltens an einer netto-supermarkt-kasse.
bratapfel-süß-sauer - 15. Okt, 22:45