schreibblockade u überforderung
oh nein, ich habe eine schreibblockade. Ich kann nicht schreiben. Mir fällt nichts ein. Und wenn mir etwas einfällt, dann ist es entweder nicht gut genug oder würde vorbereitung oder recherche erfordern. Eine leseblockade habe ich auch. Es ist mir im moment zu anstrengend. Genau wie das schreiben. Dabei hätte ich durchaus ein paar ideen. Eigentlich ist mir gerade alles zu anstrengend. Rauchen und kaffee trinken geht noch. Mehr nicht. Ach doch: tiefkühlpizza in den backofen.
Vorhin habe ich – als die leseblockade kurzzeitig aussetzte – in horst evers geschichtensammlung „für eile fehlt mir die zeit“ die ersten dreißig seiten gelesen. Ganz gut, aber wenn er sie selbst vorträgt, muss ich mehr lachen. Schließlich sind mir die augen zugefallen und ich bin mit buch auf dem gesicht eingeschlafen. Mittlerweile lese ich nur noch im bett. Damit man, falls einen der schlaf übermannt, gleich richtig liegt. Außerdem kann man nach dem aufwachen gleich weiterlesen bzw. nach dem lesen gleich einschlafen. Nennt sich das synergie-effekt? Keine ahnung. Müßte ich jetzt nachschlagen. Hab aber gerade auch eine nachschlagblockade.
Als ich mal einen ferienjob am band hatte, meinte der meister zu mir (bzw. zu meiner arbeitsweise): „wohl auch allergisch gegen arbeit?“ Vielleicht ist es ja auch eine allergie.
Andererseits hab ich heute aber auch schon eine menge gemacht. Ich bin aufgestanden und habe mich gebadet, wobei das baden weniger entspannend war als sonst, da ich mich während des badevorgangs auch noch waschen musste. Beim waschen muss ich an sensible körperstellen gekommen sein, denn plötzlich hatte ich nach dem baden das bedürfnis, mir im internet nackte frauen anzugucken. Als ich damit fertig war, musste ich mich noch mal waschen. Danach war ich dann etwas müde und hab mich erst mal wieder hingelegt. Wohl eine stunde später weckte mich ein anruf meiner freundin und ich berichtete ihr voller stolz, dass ich heute schon ganz früh aufgestanden wäre. Das wollte sie nicht glauben. Außerdem klänge ich so, als läge ich noch im bett. Frauen kann man eben nichts vormachen.
Dann stand ich noch mal auf: ich schob zwei scheiben toast in den toaster und setzte mich an den küchentisch. Als ich gedanklich wieder zu mir kam und die toasts sich abgekühlt hatten, wollte ich sie bestreichen, hatte aber außer butter nichts mehr im kühlschrank. Also auf zum supermarkt. Dazu musste ich mich auch noch ankleiden. Im supermarkt kaufte ich ein wenig obst und gemüse, um es beim nächsten besuch der freundin vorzeigen zu können, und zwei tiefkühlpizzen. Und einen vanillepudding. Den großen becher. Den brotaufstrich vergaß ich.
Auf dem weg nach hause standen ein paar, vielleicht zwanzigjährige, mädels ,spärlich bekleidet, an der bushaltestelle und kaum war ich zur haustür rein, hatte ich schon wieder das bedürfnis, mir im internet nackte frauen anzuschauen. Ich nahm aber den pudding und einen löffel mit, um das eine mit dem anderen zu verbinden. Also jetzt nicht so. danach musste ich mich schon wieder waschen und war schon wieder ganz kaputt. Also wieder ab ins bett.
Erneut bei bewusstsein hatte ich hunger. Tiefkühlpizza in den ofen und eine folge „south park“. Danach einen kleinen mittagsschlaf. Der soll ja sehr gesund sein. Wie auch immer: mittlerweile ist es 17 uhr, ich fühle mich unheimlich matschig und denke über die worte meiner therapeutin nach: „nehmen sie sich nicht zu viel vor; kleine schritte; zu große ziele können einen schnell überfordern und frustrieren“.
Ich frage mich: was werde ich in zukunft noch weglassen können, um mich nicht dauern zu überfordern?
Vorhin habe ich – als die leseblockade kurzzeitig aussetzte – in horst evers geschichtensammlung „für eile fehlt mir die zeit“ die ersten dreißig seiten gelesen. Ganz gut, aber wenn er sie selbst vorträgt, muss ich mehr lachen. Schließlich sind mir die augen zugefallen und ich bin mit buch auf dem gesicht eingeschlafen. Mittlerweile lese ich nur noch im bett. Damit man, falls einen der schlaf übermannt, gleich richtig liegt. Außerdem kann man nach dem aufwachen gleich weiterlesen bzw. nach dem lesen gleich einschlafen. Nennt sich das synergie-effekt? Keine ahnung. Müßte ich jetzt nachschlagen. Hab aber gerade auch eine nachschlagblockade.
Als ich mal einen ferienjob am band hatte, meinte der meister zu mir (bzw. zu meiner arbeitsweise): „wohl auch allergisch gegen arbeit?“ Vielleicht ist es ja auch eine allergie.
Andererseits hab ich heute aber auch schon eine menge gemacht. Ich bin aufgestanden und habe mich gebadet, wobei das baden weniger entspannend war als sonst, da ich mich während des badevorgangs auch noch waschen musste. Beim waschen muss ich an sensible körperstellen gekommen sein, denn plötzlich hatte ich nach dem baden das bedürfnis, mir im internet nackte frauen anzugucken. Als ich damit fertig war, musste ich mich noch mal waschen. Danach war ich dann etwas müde und hab mich erst mal wieder hingelegt. Wohl eine stunde später weckte mich ein anruf meiner freundin und ich berichtete ihr voller stolz, dass ich heute schon ganz früh aufgestanden wäre. Das wollte sie nicht glauben. Außerdem klänge ich so, als läge ich noch im bett. Frauen kann man eben nichts vormachen.
Dann stand ich noch mal auf: ich schob zwei scheiben toast in den toaster und setzte mich an den küchentisch. Als ich gedanklich wieder zu mir kam und die toasts sich abgekühlt hatten, wollte ich sie bestreichen, hatte aber außer butter nichts mehr im kühlschrank. Also auf zum supermarkt. Dazu musste ich mich auch noch ankleiden. Im supermarkt kaufte ich ein wenig obst und gemüse, um es beim nächsten besuch der freundin vorzeigen zu können, und zwei tiefkühlpizzen. Und einen vanillepudding. Den großen becher. Den brotaufstrich vergaß ich.
Auf dem weg nach hause standen ein paar, vielleicht zwanzigjährige, mädels ,spärlich bekleidet, an der bushaltestelle und kaum war ich zur haustür rein, hatte ich schon wieder das bedürfnis, mir im internet nackte frauen anzuschauen. Ich nahm aber den pudding und einen löffel mit, um das eine mit dem anderen zu verbinden. Also jetzt nicht so. danach musste ich mich schon wieder waschen und war schon wieder ganz kaputt. Also wieder ab ins bett.
Erneut bei bewusstsein hatte ich hunger. Tiefkühlpizza in den ofen und eine folge „south park“. Danach einen kleinen mittagsschlaf. Der soll ja sehr gesund sein. Wie auch immer: mittlerweile ist es 17 uhr, ich fühle mich unheimlich matschig und denke über die worte meiner therapeutin nach: „nehmen sie sich nicht zu viel vor; kleine schritte; zu große ziele können einen schnell überfordern und frustrieren“.
Ich frage mich: was werde ich in zukunft noch weglassen können, um mich nicht dauern zu überfordern?
bratapfel-süß-sauer - 31. Jul, 18:12